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Fliegenschnur

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Das Fliegenfischen ist eine echte Profi-Disziplin, da allein schon das Werfen schwierig sein kann. Die Köder, auch Fliegen, Streamer oder Nymphen genannt, sind meist zu leicht, um sie richtig werfen zu können. Das Wurfgewicht erreichen Sie über das Eigengewicht der Schnur. Deshalb spielt diese beim Fliegenfischen so eine wichtige Rolle und als Anfänger können Sie hierbei auch sehr viel falsch machen. Informieren Sie sich deshalb immer umfangreich!

Die Form der Fliegenschnur ist entscheidend!

Um nicht die falsche Schnur zu kaufen, müssen Sie vorher abwägen, auf welchen Zielfisch, an welchem Einsatzort und mit welcher Angelrute Sie angeln. Erste Unterschiede zeigen sich in den Querschnittsverläufen der Fliegenschnüre. Im Vergleich zur klassischen Angelschnur, die an jeder Stelle gleich dick ist, haben diese Schnüre nicht an allen Stellen den gleichen Durchmesser. Dies trifft nur auf die L-Level Schnüre zu.

Weitere Formen sind sogenannte Double Taper, die an beiden Seiten verjüngt sind. Somit wird ein sanfteres Ablegen auf der Wasseroberfläche beim Wurf ermöglicht. Sogenannte Weight Forward Schnüre besitzen einen keulenförmigen Aufbau, weswegen sie nach vorn hin dicker zuläuft. Diese Schnüre eignen sich besonders, wenn Sie noch kein großer Experte im Fliegenfischen sind, da diese bessere Wurfeigenschaften aufweisen.

Hier noch einmal eine Auflistung der gängigsten Formen mit deren Bezeichnungen:

  • L - Querschnitt auf gesamte Länge gleich
  • DT - vorn und hinten verjüngt
  • ST - dickste Stelle hinten
  • WF - Keulenförmig; dickste stelle vorn
  • TT - ähnlich WF mit länger gezogener Keule
  • LB - langer Bauch

Schnurklasse der Fliegenschnur unbedingt beachten!

Wie bereits erwähnt, spielt die verwendete Fliegenrute für Fliegenschnüre eine wichtige Rolle. Auf dieser stehen nämlich Angaben zu der Schnurklasse, welche mit der Rute verwendet werden sollte. Diese Klassen folgen einer durch die AFTMA international etablierte Standardisierung. Dementsprechend sind auf den Ruten Zahlen von 1 bis 15 angegeben. Die Schnurklasse der Fliegenschnur muss mit dieser übereinstimmen, um überhaupt gute Wurfeigenschaften zu erzeugen.

Haben Sie zum Beispiel eine leichte Einhand-Rute und benutzen eine viel zu große Fliegenschnur, werden Sie keine erfolgreichen Würfe erzielen. Nur wenn Sie Anfänger sind, machen Sie Ausnahmen. Wenn Sie nämlich noch nicht ausreichend Erfahrung mitbringen, benutzen Sie einfach eine Fliegenschnur eine Schnurklasse über der auf der Rute angegebenen Klasse, um somit leichter den Köder auszuwerfen.

In Abhängigkeit der Ködergröße und des Einsatzgebietes ergibt sich auch, welche Ruten und Fliegenschnüre Sie benutzen müssen. Mit kleinen Fliegen und in kleinen Bächen benutzen sie Klasse 1 - 4. Die Klasse 5 - 6 stellen Allrounder-Klassen dar. Klasse 7 - 9 wird bei größere Fliegen und Streamern im Bereich des Angelns auf Lachs verwendet. Klassen 10 – 15 benutzen Sie bei richtig großen oder Schweren Fliegen im Bereich des Meeresfischens auf Thunfisch, Tarpon o. Ä.

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Nachdem Sie nun die geballte Ladung an Informationen über Fliegenschnüre verarbeitet haben, treffen Sie eine Entscheidung, welche Schnur Sie benötigen. Finden Sie die richtige Fliegenschnur in unserem Shop und werden Sie auch ein Meister dieser überaus schwierigen Technik.