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Angeln auf Rotaugen bringt Spaß mit feinem Gerät

30.06.2020 08:56

Plötze, Schwal oder unechte Rotfeder - alles Namen für einen besonderen Weißfisch, das Rotauge. Mit seinem leuchtend roten Auge ist der mittelgroße Weißfisch ein häufiger Zielfisch für Angler in Mitteleuropas Gewässern. Sie haben silbrige Schuppen und keine Kieferzähne. Oft wird es mit dem recht ähnlichen Fisch, der Rotfeder verwechselt. Neben einigen kleineren Unterschieden, wie die Flossenstände, sind die Augen der Rotfeder deutlich goldgelber. Da Rotaugen relativ leicht zu angeln sind und vorzüglich schmecken, sind sie begehrte Beute für Angler. Erfahren Sie alles Wissenswerte und die besten Angeltipps über das Rotauge in diesem Blogbeitrag.

Rotaugen sind weit verbreitet & kommen überall vor

Rotaugen können bis zu 50 Zentimeter lang und 3 Kilogramm schwer werden. Die meisten Rotaugen werden aber nicht größer als 45 Zentimeter und wiegen durchschnittlich etwa ein Kilogramm. Als Friedfische ernähren Sie sich von Kleinstlebewesen und Pflanzen. Sie sind selbst die Lieblingsbeute von Hechten und Zandern und eignen sich daher hervorragend als Köderfische. In den meisten Gewässern sind die in Schwärmen lebenden Fische, die am häufigsten vorkommende Art. Der bevorzugte Lebensraum der Rotaugen ist in stehenden und langsam fließenden Gewässern in nahezu ganz Europa. Dazu gehören fast alle kleineren Flüsse, Bäche, Kanäle oder Hafenbecken. Auch in Seen sind sie zu finden. Die Fische sind sehr anpassungsfähig und kommen sogar mit hoher Wasserverschmutzung zurecht.

Rotaugen halten sich vor allem im Mittelwasser auf

Im Herbst und Winter haben Sie die besten Chancen große Rotaugen zu angeln. Den Rest des Jahres kommen Ihnen eher kleinere Exemplare an den Haken. Die Fische fressen sich während der warmen Jahreszeit satt, um sich für den nahrungsarmen Winter zu rüsten. Sie halten sich gerne in Ufernähe im Bewuchs auf und sind für Angler vom Ufer leicht zu erreichen. Sie kommen aber auch mal in tieferen Gewässern vor. Rotaugen gelten als Fische des Mittelwassers. Im Fluss sammeln sich die Rotaugen vor der Laichzeit im Bereich der Wehre und stehen dort dicht geballt. Im Hochsommer halten sie sich auch gerne in stärkerer Strömung auf. In Flüssen muss man sie manchmal suchen. Wenn Sie einen Hot Spot gefunden haben, können Sie immer wieder dort Fänge machen.

Ein Angler hält ein Rotauge in der Hand
Quelle: Shutterstock/wwwarjag

Feines Gerät & Naturköder ziehen beim Rotaugen Angeln

Während viele Angler Rotaugen nur als Köderfische belächeln, mit denen Sie Jagd auf die großen Raubfische, wie Hecht und Zander machen, erfreut sich das gezielte Angeln auf kapitale Rotaugen immer größerer Beliebtheit. Die großen Exemplare sind sehr viel schwieriger zu fangen, da sie als äußerst scheu gelten und schwer zu finden sind. Bewährt hat sich dabei die tagelange Anfütterung. Wie bei vielen Friedfischen sind klassische Köder, wie Maden, Weißbrot, Mais, Pelltes und Hanf beliebt. Anfüttern erhöht die Chancen auf einen erfolgreichen Fang um ein Vielfaches.

Das Grundangeln mit Futterkörbchen und das Stippfischen mit Pose gehören zu den gängigsten Angelmethoden auf Rotaugen. Mit Fliegenfischen können Sie aber auch Rotaugen fangen. Es gibt kaum einen anspruchsvolleren und kampfstärkeren Fisch an feinem Gerät. Da die Fische recht leicht sind, sollten Sie Angelruten mit feinen Spitzen benutzen, wie Feederangeln oder Winkelpickerruten. Für das Posenangeln empfehlen sich leichte Angeln mit 5-6 Meter Länge und leichten Stationärrollen oder Stippruten mit leichter Montage.

Wenn Sie eher auf die kleineren und zierlicheren Rotaugen angeln, kann das Gerät und die Montage nicht leicht genug sein. Eine 0,18mm monofile Schnur und 18er-12er Haken mit 1-2 Maden ist unwiderstehlich für die Jungfische. Wenn Sie es auf die größeren Rotaugen abgesehen haben, dann sind eine 0,20mm monofile und  11er-8er Haken mit 2-3 Maden ideal.

Leckeres Rotaugen Rezept

Das Rotauge kann man essen. Es hat zwar viele Gräten, aber sehr schmackhaftes Fleisch. Beim Rotaugen Zubereiten gibt es eine großartige Methode, die die feinen kleinen Gräten auflöst: das Schröpfen. Sie schneiden die Oberseite des entschuppten und ausgenommenen Fisches in kurzen Abständen eng nebeneinander parallel ein. Danach träufeln Sie Zitronensaft oder Essig über den Fisch, sodass der Saft in die Ritzen eindringen kann. Mit Gewürzen nach Ihrer Wahl, braten Sie das Rotauge dann in der Pfanne an und wenden Sie es möglichst nur ein- oder zweimal, damit es nicht auseinanderfällt. Die kleinen Gräten zersetzen sich durch die Kombination von Hitze und der Säure und es bleiben nur noch die dicken Haupt- und Bauchgräten übrig.

Rotaugen Angeln macht ganzjährig Spaß

Da man das ganze Jahr auf Rotaugen angeln kann und sich mit feinem Gerät sehr schöne Fische holen kann, die auch noch schmackhaft sind, machen Rotaugen viel Freude. Die großen Exemplare bringen enormen Spaß, dem man sonst an feinem Gerät eher weniger hat. Ein richtiges Kilo-Rotauge ist ein anspruchsvoller und kampfstarker Fisch, den Sie nicht so schnell vergessen!

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