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Räucherofen - Gefangenen Fisch durch Räuchern schmackhafter & haltbar machen

16.07.2020 08:44

Ein leicht rauchiges und zartes Aroma erfüllt die Luft, es duftet nach Buchenrauch und Wacholderbeeren. Das Fleisch des Fischfilets löst sich schon fast von allein von den Gräten, so zart ist es. Ein geräucherter Fisch, frisch aus dem Räucherofen, ist eine besondere Delikatesse und erfreut den Gaumen. Gerade für Angler ist das Fisch Räuchern eine großartige Methode, um die vielen gefangenen Fische haltbarer und schmackhafter zu machen. So kommt es nicht selten vor, dass Sie mit einem ganzen Eimer Fische nachhause kommen und diese nicht alle auf einmal essen können. Geräucherter Fisch hält sich gekühlt über mehrere Tage und eingefroren über mehrere Monate. Bei den Zutaten, Gewürzen und Räuchermethoden gibt es eine riesige Auswahl, sodass Sie immer wieder neue Geschmacksrichtungen kreieren können. In unserem Blogbeitrag erfahren Sie alles über das Räuchern von Fischen in Räucheröfen!

Fisch Räuchern ist einfach & es winken tolle Leckerbissen

Schon in der Steinzeit saßen vermutlich die Menschen zusammen am Feuer und entdeckten, dass die zum Trocknen aufgehangene Fische, durch den Rauch schmackhafter wurden. Es ist außerdem die wohl älteste Methode, um Nahrungsmittel haltbarer zu machen. Durch das sanfte Garen im Rauch, schließen sich die Poren der Fisch- oder Fleischstücke und Bakterien haben keine Chance, das tote Tier zu zersetzen. Der Rauch hält außerdem Insekten fern. Eine einfache und wirksame Konservierung von frischem Fisch, der das Aroma verstärken und verwandeln kann. Vom Fisch Räuchern im Räucherofen profitieren Sie also auf zweierlei Arten. Neben der Haltbarmachung können Sie die Fische in außergewöhnliche Delikatessen verwandeln. Veredelte geräucherte Fische schmecken nach unterschiedlichen Gewürzmischungen oder sind auf verschiedenem Holz geräuchert.

Ab in den Räucherofen: Diese Fische eignen sich zum Räuchern

Am bekanntesten und beliebtesten sind geräucherte Aale, Makrelen und Forellen. Aber auch Heringe sind aus dem Räucherofen wahre Leckerbissen. Bei jedem Fischhändler oder im Supermarkt bekommen Sie diese Fische. Für Angler gibt es aber eine viel größere Auswahl an Fischen, die Sie mit Räuchern in fantastische Leckereien verwandeln können. Barsche, Karpfen, Rotaugen, Döbel, Saiblinge und Alanden schmecken aus dem heißen Räucherofen auch sehr lecker. Frisch geräucherte Brassen gelten sogar als außergewöhnliche Delikatessen in den Fischküchen. Magere Fische wie Hechte, Zander oder Barsche schmecken am besten, wenn Sie sie warm aus dem Räucherofen genießen. Da die fettarmen Fische nach dem Räuchern schnell trocken werden, eignen sie sich nicht gut zum Lagern. Fette Fische, wie Makrele, Aal und Hering schmecken dagegen als abgekühltes Räucherfilet unwiderstehlich.

Manche Fische eignen sich eher zum Kalträuchern

Lachs und Meeresforellen eignen sich besonders gut zum Kalträuchern. Hier wird der Eigengeschmack des Naturprodukts veredelt und kaum verändert. Weniger schmackhafte Fische machen Sie mit dem Kalträuchern nicht zur Feinkost. Wenn Ihre gefangenen Fische aber schon aus sauberen Gewässern stammen und ein leckeres Aroma haben, können Sie dieses mit dem Räuchern über kaltem Rauch intensivieren. Grundsätzlich kommt es darauf an, wo Sie Ihre Fische gefangen haben. Wenn sie gründelnde Karpfen aus einem trüben Waldsee mit viel Totholz und Laub gefangen haben, werden diese nicht so lecker schmecken, wie Fische aus klaren Gewässern. Das, was die Fische fressen, und ihre Umgebung, bestimmen den Geschmack des Fleisches. Vermeiden Sie böse Überraschungen und essen Sie nur Tiere aus sauberen Flüssen und Seen.

Zwei Fische in einem Räucherofen
Quelle: Shutterstock/kmarina

How-to: Fische Räuchern im Räucherofen

Zum Räuchern von Fischen benötigen Sie folgende Zutaten und Utensilien:

  • Räucherofen
  • Räuchermehl oder -holz
  • Kräuter, Gewürze oder Kräutermischungen
  • Salz oder Laugen
  • Haken aus Metall

Es muss kein teurer Räucherofen in großen Dimensionen sein, auch kleine Räucherofen, wie Tischräucherofen, erfüllen ihren Zweck. Sie können Sie sogar mit an den Angelspot nehmen und den Fisch direkt vor Ort zubereiten. Frischer geht es kaum!

Salzlake oder Salzmarinade macht den Fisch haltbar & lecker

Bevor die Fische in den Ofen kommen, nehmen Sie sie gründlich aus, waschen sie und legen sie entweder in Salzlake ein oder reiben Sie sie kräftig mit Salz ein. Das Salz entzieht dem Fisch das Wasser und macht es so haltbarer. Die Lake oder das trockene Salz können Sie schon mit Gewürzen verfeinern. Ihrem Geschmack sind da keine Grenzen gesetzt. Die Klassiker sind Wacholderbeeren, Piment, Lorbeer, Pfeffer und Kräuter. Zwischen sechs und 24 Stunden liegen die Fische jetzt in ihrer Marinade und nehmen die Aromastoffe auf. Danach müssen die Fische erstmal gut abtrocknen.

Fische trocknen & ab in den Räucherofen

Dazu hängen Sie die Fische an Räucherhaken und hängen Sie an einen schattigen trockenen Ort zum Trocknen. Wenn sich die Haut ein bisschen wie Leder anfühlt, sind sie genug getrocknet. Jetzt kann das Anfeuern losgehen. Zuerst entzünden Sie ein Holzfeuer in der Feuerschale des Räucherofens. Am besten verwenden Sie dazu Buchenholz oder Obstgehölze. Nadelgehölze oder Bäume mit hohem Harzanteil sind nicht geeignet. Wenn der Ofen etwa 90 bis 100 °C erreicht hat, hängen Sie die Fische in den Ofen oder legen Sie auf den Rost. Ähnlich wie beim Grillen garen Sie die Tiere, je nach Größe und Dicke, eine bis zwei Stunden. Die Tiere sind fertig gegart, wenn sich die Rückenflosse ganz leicht herausziehen lässt und die Augen weiß sind.

Jetzt wird geräuchert!

Jetzt, nachdem die Fische gar sind, kommen wir zum Räuchern. Durch eine Mischung aus Räuchermehl und Gewürzen bestimmen Sie selbst den Geschmack. Schließen Sie die Zu- und Abluft des Räucherofens, sodass das Feuer nur noch glimmt. Die Innentemperatur sollte circa 50 °C haben. Die Schale mit dem Räuchermehl oder -holz stellen Sie über die Glut und lassen die Fische zwischen einer und drei Stunden im Rauch hängen. Je länger Sie räuchern, desto intensiver wird das Raucharoma, aber auch das Fleisch trockener.

Räucherofen gibt es in vielen Varianten

Räucherofen gibt es aus Edelstahl in verschiedenen Größen. Sie können einen Räucherofen kaufen oder auch selber einen bauen. Wer viel angelt und viele Fische räuchern möchte, sollte größere Varianten wählen, die Sie im Garten oder auf der Terrasse aufstellen. Elektrische Räucherofen sind die Deluxe-Varianten, mit denen Sie die Temperaturen und Garzeiten genaustens regeln können und unliebsame Überraschungen beim Räuchern vermeiden. Räucherofen mit Gas sind ebenso praktisch. Räucherofen aus Mauern können Sie selber bauen.

Kulinarische Leckerbissen & Spaß mit Räucherofen

Frisch geräucherte Forellen und andere Fische sind einzigartige Delikatessen! Mit unserer Anleitung zum Heißräuchern gelingt Ihnen das Veredeln Ihrer Fische über dem Rauch. Achten Sie bei der Verarbeitung der Fische unbedingt auf größtmögliche Sauberkeit. Lassen Sie keine Insekten oder Schmutz an die Fische kommen. Dann haben Sie viel Freude am Räuchern und das Ergebnis schmeckt wunderbar!

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