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Karpfen angeln - so geht's!

28.05.2020 09:32

Leise plätschert es an einem stillen Waldsee im Wasser. Sie sitzen schon seit ein paar Stunden in völliger Ruhe auf Ihrem Stuhl und Ihre Angeln stehen am Wasser. Und wirklich, das Plätschern kommt von einem Karpfen, der Ihren Köder entdeckt hat! Plötzlich geht der Proppen unter Wasser und die Rute krümmt sich. Jetzt heißt es Nerven bewahren und vorsichtig drillen! Nach einer gefühlten Ewigkeit haben Sie den Fisch endlich im Kescher. Karpfenangeln ist ein beliebter Angelsport, nicht nur weil Sie hier die Ruhe der Natur wirklich ausgiebig genießen können. Immer größer sind die gefangenen Karpfenfische und jedes Jahr gibt es neue Rekordgewichte. Das lockt viele Angler an die Gewässer. In unserem Artikel erfahren Sie alles was Sie rund um den Karpfen und das Fischen auf ihn wissen müssen.

Karpfen - geschätzte Fische zum Angeln & Essen

Karpfen sind schon seit der Antike beliebte Speisefische und hatten besonders als Fleischersatz in der christlichen Fastenzeit großen Anklang. Der Geschmack ist heute umstritten und die Beliebtheit nimmt immer mehr ab. In Karpfenteichen wurde und wird der Fisch ausgiebig gezüchtet, zusätzlich kommen viele wilde Fische zum Angeln in anderen Gewässern vor.

Die ursprünglichste Form weist noch am ganzen Körper Schuppen auf. Die typischen Karpfenfische, die deutsche Angler an den Haken bekommen, sind Zeilkarpfen und Spiegelkarpfen. Diese weisen weniger Schuppen auf als die Urformen.

Die Friedfische fühlen sich am wohlsten in warmen, flachen Süßwasser. Teiche, Baggerseen, langsam strömende Flüsse und Bäche sind ihr Zuhause. Ihre Lieblingsspeise sind kleine Lebewesen, wie Insekten, Larven, Schnecken und Würmer. Größere Karpfen nehmen auch mal kleine Fische auf den Speiseplan. Die Tiere leben am Grund und verstecken sich meist in verkrauteten Stellen, wie Seerosenfelder, Schilfkanten, unter überhängenden Ästen und Totholz. Dort suchen sie mit ihrem Maul den Grund nach Nahrung ab, das sogenannte „Gründeln“.

Auf den Tischen landet der Karpfen besonders gerne zu Feiertagen, wie Weihnachten und Silvester. In Tschechien ist ein Weihnachtsessen ohne panierten Karpfen nahezu undenkbar. In Deutschland ist das Karpfen-Rezept „Karpfen blau“ sehr beliebt. Dabei nehmen Sie den Fisch aus, aber entschuppen ihn nicht und pochieren ihn in leicht siedendem Wasser. Die Schleimschicht nimmt dabei eine blassblaue Farbe an.

Ein Karpfen am Grund des Gewässers
Quelle: Shutterstock/Rostislav Stefanek

Die kampfstarken Karpfen versprechen aufregende Angelstunden

Dass Karpfenangeln immer beliebter wird, liegt vor allem an der Kampfkraft der Fische und das Vorkommen in vielen Gewässern. Viele Angelvereine haben Karpfenteiche direkt vor der Vereinstür. Bei kleineren Teichen sparen Sie sich so das Auskundschaften der Lage und der möglichen Karpfenverstecke. Dennoch gehört ein Spaziergang um den See oder eine kleine Bootsfahrt zum Fischen auf Karpfen dazu. Suchen Sie die Oberfläche nach Spuren der Tiere ab: aufsteigende Blasen, aufgewühlter Grund oder sich bewegend Gräser, Seerosen oder Schilf.

Mit Echoloten ist es sehr einfach die Fische ausfindig zu machen. Vom Boot aus sehen Sie genau wo es Plateaus oder Sandbänke gibt, die chancenreich fürs Karpfenangeln sind. Dennoch sind die Randbereiche des Ufers, die Nahrungszonen der Karpfen und die meisten Fänge machen Sie nicht weiter als einen Meter vom Rand entfernt.

Die Karpfen anlocken mit Anfüttern

Wenn Sie eine geeignete Stelle zum Beangeln gefunden haben, beginnt das Anfüttern. Sie füttern die scheuen und vorsichtigen Karpfen an einer oder mehreren Stellen mit Boilies, Brot, Mais, Tigernüssen, Kichererbsen, Teig oder Kartoffeln und gewöhnen sie so an eine Futterstelle. Am besten füttern Sie über mehrere Tage hinweg, immer zur selben Uhrzeit. Die Tiere suchen den Platz immer wieder auf, da es hier was zu holen gibt. Das nutzen Sie als Angler aus und stellen Ihre Angelausrüstung an die angefütterte Stelle. Mit Rutenständern, Kescher, Abhakmatte und Zubehör machen Sie es sich auf einem Karpfenstuhl oder einer Karpfenliege bequem und richten sich für eine Angelsession ein. Um die Karpfenfische anzulocken, werfen Sie wieder etwas Futter an Ihre Stelle. Mit demselben Futter bestücken Sie auch Ihre Haken, denn die Karpfen wissen schon, dass es schmeckt.

Perfekt für kleine Teiche - Angeln mit Pose

Die klassische Angelmethode auf den Karpfen ist die Posen-Montage. Besonders an Vereinsteichen ist die altbewährte Methode ein Garant für gute Fänge. Mais und Maden schmecken den Karpfen besonders gut und diese Köder befestigen Sie auf dem Haken. Eine Pose mit genügend Tragkraft und wenig Widerstand beim Biss, passt am besten zu den Karpfen. Die Montage stellen Sie so ein, dass der Köder knapp über dem Grund schwebt oder auf dem Gewässerboden aufliegt. An der Montage befestigen Sie das Blei etwa zehn Zentimeter vom Vorfach entfernt. Das sorgt für eine gute Bissanzeige des Schwimmers. Wenn ein Karpfen den Haken im Maul hat, steigt die Pose aus dem Wasser auf.

Ein Angler an einem See
Quelle: Shutterstock/AleMasche72

Grundangeln auf Karpfen - die einfache Methode für Einsteiger

Das Grundangeln ist die wohl leichteste und meist verbreitete Methode zum Angeln. Sie werfen den Haken mit dem Köder mithilfe eines Bleigewichts aus und lassen ihn auf den Grund herab. Dort warten Sie bis ein Fisch anbeißt und drillen dann ein. Einen Biss erkennen Sie an den Bewegungen der Rutenspitzen oder am Bissanzeiger.

Beim Grundangeln besteht die Montage meist aus einem Laufblei. Die Gewichte fädeln Sie auf die Hauptschnur auf. Am Vorfach stoppen Sie das Blei durch einen Wirbel. So verhindern Sie, dass ein Fisch beim Aufnehmen des Köders gleich einen Widerstand spürt und der Haken sich nicht festsetzen kann. Der Rollenbügel ist dabei geöffnet, damit der Fisch Schnur von der Rolle ziehen kann. Der Fisch zieht also getrost weiter seine Wege, bis der Stopper das Blei abbremst. Jetzt spürt der Karpfen den Widerstand des Hakens und flüchtet, dadurch verfängt sich der Haken richtig im Maul.

Toll im Sommer: Oberflächenangeln mit Brot

Eine spannende andere Methode auf Karpfen ist das Angeln an der Oberfläche mit Brot. Im Sommer suchen die Fische oft nahe an der Wasseroberfläche nach Nahrung und hungrige Tiere beißen gerne nach Brot. Befestigen Sie ein Stück Kruste von Weiß- oder Graubrot an einem Haken an freier Leine, ohne Pose oder Blei. Da das Brot oben aufschwimmt, kann ein schlürfender Karpfen beherzt zubeißen.

Modernes Karpfenangeln

Egal ob mit Pose oder ohne, der neuste Trend im Karpfenangeln ist die Haarmontage. Dabei liegt der Haken frei. Die Köder, wie Boilies, binden Sie mit einer dünnen Schnur, dem Haar, an einem Vorfach fest. Nimmt der Fisch den Köder ins Maul, greift der Haken durch den Bleiwiderstand ins Maul des Fisches.

Welche Ausrüstung benötigen Sie zum Angeln auf Karpfen?

Hier noch eine kurze Übersicht zu der benötigten Ausrüstung:

Grundsätzlich:

Für das Angeln mit Pose:

  • Starke Matchrute mit ca. 3,00 - 3,60 m Länge
  • Stationärrolle 2500-3000er oder Freilaufrolle
  • monofile Hauptschnur von 0,25-0,30er
  • Schwimmer, Blei, Stopper

Für das Grundangeln:

  • Karpfenrute oder Grundrute von ca. 3-3,60 m Länge
  • Freilaufrolle mittlerer Größe
  • monofile Schnur von 0,3-0,35er
  • Blei, Stopper

Karpfenangeln ist ein spannendes Hobby

Der Spaß am Karpfenangeln ist vor allem beim Drill zu spüren. Wenn einer der vorsichtigen Fische angebissen hat, dann ist es eine große Herausforderung den Fisch anzulanden und in den Kescher zu bekommen. Auch wenn die Fische immer größer werden, sind auch schon kleinere Fänge, wie aus dem Vereinsteich, ein spannendes Erlebnis. Wer den Fisch nicht verspeisen will, sollte sich mit den Tierschutzgesetzen auseinandersetzen.

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