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Tips und Tricks zum Angeln auf Barsch

24.03.2020 08:35

Sie werfen das dritte Mal den Köder aus und holen schon den dritten Barsch an Land. An der lauschigen Badestelle, am heimischen Badesee, tummeln sich an den Uferstellen eigentlich immer ein paar Barsche. Der stachelige Raubfisch ist deshalb auch der am häufigsten geangelte Fisch. Er gilt als aktiver Jäger, der zwar überall zu finden, aber nicht so schnell und einfach zu überlisten ist. Wir geben Ihnen die besten Tipps, damit Sie an Ihrem Hausgewässer erfolgreich auf Barsche angeln können.

Alles, was Sie schon immer über Barsche wissen wollten

Der Raubfisch mit seinem typischen Stachelkamm auf dem Rücken, bringt ihm auch den Namen Stachelritter ein. Durch seine schöne grüne Farbe und den Streifen am Körper ist der Barsch ein wirklich schöner Fisch und auch als Barschfilet findet er seinen Weg gerne in unsere Pfannen. Beim Angeln auf Barsche gibt es einiges an Tipps & Tricks, mit denen Sie Ihre Chance auf einen kapitalen Barsch kinderleicht erhöhen.

Kleine Fische oder große Burschen?

Bevor es mit dem Angeln auf Barsche losgehen kann, sollten Sie sich entscheiden, ob Sie die leichter zu fangenden kleineren Fische oder richtig große Burschen angeln wollen. Davon hängt nicht nur die Gewässer- und Angelplatzauswahl ab, sondern vor allem die Wahl der passenden Ausrüstung. Barschköder, Angelrute, Schnur und Haken stimmen Sie auf Ihren Zielfisch ab.

Die Faszination beim Barsch Angeln ist, dass die kleinen, ungestümen und neugierigen Fische recht leicht zu fangen sind. Während die großen und älteren Barsche schon viel Erfahrung haben und gerade durch eine gewisse Vorsicht, so alt geworden sind. Sie haben ihr ganzes Leben keinem Kunstköder getraut. Da Barsche nur sehr langsam wachsen, ist das Angeln auf einen über 50 Zentimeter großen Fisch schon eine große Herausforderung und bedarf viel Geschick.

Ein Angler mit einem gefangenen Barsch
Quelle: Shutterstock/Dudarev Mikhail

Wählen Sie die Köder mit Bedacht

Wichtig ist vor allem die Wahl der Köder und die Köderführung. Natürlich angeln Sie mit einem kleinen Köder auch kleinere Fische. Aber auch große Barsche gehen mal auf einen kleineren Köder. Wenn Sie es aber von vorneherein auf die Großen abgesehen haben, dann versuchen Sie es gleich mit einem großen Barschköder, wie einem Crankbait, Jerkbait, Gummiköder oder Naturköder aller Art.

Wenn es ums Fressen geht, sind Barsche ausgesprochen neugierige Fische. Sie lauern ihrer Beute gerne in Schwärmen auf und schnappen schnell zu, wenn ihnen etwas anscheinend Essbares vor die Nase gerät. Sie sind nicht sehr wählerisch. An Angelstellen, an denen häufig geangelt wird, lohnt es sich immer mal wieder neue Köder auszuprobieren, die die heimischen Fische vielleicht noch nicht kennen. In der kühleren Jahreszeit müssen Sie attraktivere Köder auswählen. Bewährt haben sich bunte Gummifische mit Bleikopf, Jigs und Mikrobaits zusammen mit verschiedenen Lockstoffen.

Neben der Spinnfisch und der Jig-Methode hat sich vor allem das Drop-Shoten auf Barsche als äußerst erfolgreiche Angelmethode herausgestellt. Aggressiv geführte Köder, mit vielen kleinen Zupfern, wirken unwiderstehlich auf die Barsche. Je kälter das Wasser ist, desto weniger aggressiv sollten Sie vorgehen.

Gefühlvoll drillen!

Durch das weiche Maul des Barsches entwischen die Fische beim Angeln gerne immer wieder. Sie spüren eine Berührung am Köder, doch die Tiere beißen nicht fest genug zu, sodass sich der Haken wirklich fest ins Maul setzt. Auch beim Drillen stellt das den Angler vor Herausforderungen, denn eine ungelenke Bewegung und der Barsch ist vom Haken geschlüpft!

Welche Ausrüstung sollten Sie zum Barsch Angeln benutzen?

Um dem vorzubeugen, können Sie eine monofile Schnur verwenden. Da sich diese Schnur aber leicht dehnen lässt, haben Sie etwas weniger Köderkontakt. Mit einer geflochtenen Schnur haben Sie besseren Bisskontakt. Stellen Sie die Bremse weich ein, um die fehlende Dehnung auszugleichen. Auch eine harte Rute kann zu häufigen Aussteigern führen. Verwenden Sie also lieber eine weiche Rute.

Wir empfehlen folgende Angel-Ausrüstung zum Barsch-Angeln:

  • Spinnrute mit 190-270 cm Länge & Wurfgewicht von ca 1-12g
  • Stationärrolle mit Front-, Heck oder Sternbremse
  • Einzelhaken Größe 4-8 mit Widerhaken
  • 50-60 cm lange Flourocarbonschnur als Vorfach
  • Geflochtene Schnur mit 0,10-0,25mm Stärke
  • Gummifische oder Jigs
  • Kescher
  • Fischtöter
  • Messer
  • Hakenlöser

Mit einem Boot und einem Echolot ist es noch einfacher gute und kapitale Fänge zu machen. Suchen Sie sich Stellen, an denen das Wasser flach ist und danach steiler abfällt. Dafür bieten sich Erhebungen, wie Sandbänke oder Unterwasser-Landzungen an. Die kleinen Fische und jungen Barsche tummeln sich auf diesen Erhöhungen, da hier das Wasser wärmer ist. Die großen Burschen stehen eher weiter unten, im kühleren Wasser und schwimmen nur zum Fressen in die Kleinfischschwärme. An der abfallenden Kante haben Sie die besten Chancen auf einen großen Barsch.

Welche Gewässer bieten sich zum Barsch Angeln an?

Barsche kommen in Deutschland in nahezu jedem Gewässer vor. Egal ob Badesee, Vereinsteich, Fluss, Kanal oder Tümpel. Die Fische sind für jeden Angler zu erreichen. Wenn Sie Jagd auf kapitale Brocken machen wollen, dann sind Seen ab einer gewissen Größe zu bevorzugen. Hier haben Barsche die größte Chance alt und groß zu werden.

An den Uferstellen, im Schilf und in den Wasserpflanzen tummeln sich die Schwärme der kleinen Barsche. Die Jungfische bleiben gerne zusammen, um sich in der Masse vor Räubern zu verstecken und zusammen zu jagen. Je älter und größer die Fische werden, desto weiter entfernen Sie sich vom flachen Ufer und von der Gesellschaft der anderen Fische.

Die großen Barsche verstecken sich genauso gerne wie die Kleinen. Sie suchen Deckung auf, um ihrer Beute aufzulauern. Besonders unter Bäumen, in steil abfallenden Kanten, Kanälen und Fähranlagen haben Sie gute Chancen. Strukturen wie Totholz, Stege oder sogar Straßenbrücken sind die Lieblingsorte der Barsche.

Tipp: Bleiben Sie nicht zu lange an einer Angelstelle. Wenn nach ein paar Würfen noch nichts gebissen hat, suchen Sie den nächsten Spot auf. Meist reichen da nur ein paar Meter und sie machen sofort erfolgreiche Fänge.

Das Timing ist wichtig für erfolgreiche Barschfänge!

In einigen Bundesländern unterliegt der Barsch Schonzeiten und Mindestmaße. So etwa in Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Informieren Sie sich vor dem Angeln bei den zuständigen Behörden oder ansässigen Angelvereinen.

Die beste Jahreszeit zum Barsche Angeln ist im Hochsommer, dort sind die Fische am aktivsten und gefräßig. Auch im Herbst lassen Sie sich noch gut fangen. Im Winter ist ein wenig mehr Geduld und eine ruhige Köderführung zielführender, als das aktive Präsentieren im Sommer. In April und Mai sind die Tiere mit dem Laichen beschäftigt und Sie sollten sie in der Zeit in Ruhe lassen, denn Sie sind auch sehr schwer an den Haken zu bekommen.

In den Mittags- und Abendstunden sind Barsche auf der Suche nach Nahrung und tummeln sich gerne im von der Sonne aufgewärmten Wasser. Besonders in den Abendstunden finden sich an der Wasseroberfläche viele Larven und andere Insekten. Der Barsch weiß diesen gedeckten Teller sehr zu schätzen und in vielen Gewässern ist jetzt die beste Zeit einen kapitalen Fisch zu ergattern.

Fazit

Der Barsch ist ein anpassungsfähiger Raubfisch und sehr hungrig. In nahezu jedem Gewässer, ob See, Fluss oder Tümpel ist er anzutreffen. Die kleinen Exemplare, sind 20 cm bis 30cm lang und vor allem in Schwärmen im Uferbereich zu finden. Die größeren, erfahrenen Barsche sind lieber allein und in tieferen Bereichen zu finden. Das Angeln auf Barsche ist überall möglich und ein großer Spaß mit spannenden Drills. Auf dem Teller ist er ein schmackhafter Speisefisch und die schöne Färbung mit den Streifen, macht ihn auch zu einem optisch ansprechenden Fisch.

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