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Angelschnur - ohne sie geht nichts!

31.08.2021 14:21

Stellen Sie sich vor, wie Angler im vorindustriellen Zeitalter Schnüre aus Sehnen, Wolle, Pflanzenfasern, Seide und Baumwolle ins Wasser hielten. Wenn da mal ein dicker Fisch anbiss, dann kam es oft zum Riss der Angelschnur. Seit der Erfindung der Kunstfaser stürzte sich nicht nur die Strumpfhosenindustrie, sondern auch die Angler auf die revolutionäre Nylonfaser. Die super dünne Kunstfaser ist viel reißfester als natürliche Fäden und verrottet nicht. Auch ihre Elastizität macht sie zum Angeln geradezu ideal, denn bei einem kräftigen Biss federt die Angelschnur nach und das schützt sie vor dem Zerreißen. Heutzutage gibt es zig verschiedene Angelschnüre auf dem Markt, in unterschiedlichen Dicken, Typen und Farben. Finden Sie mit unserem Blogbeitrag die richtige Angelschnur für Ihr Angelvorhaben!

Verschiedene Rollen mit Angelschnur
Die Auswahl an Angelschnüren ist riesig! Quelle: Shutterstock/ dasytnik

Angelschnur: die Vor- und Nachteile der Schnurtypen

Angelschnur ist auch Nicht-Anglern als besonders dünne, reißfeste und manchmal kaum zu erkennende Schnur bekannt. Doch für Angler ist die passende Schnur erfolgsentscheidend. Die geeignete Angelschnur wählen Sie nach der Angelmethode, dem Spot und dem Zielfisch. Dabei sind Eigenschaften wie Tragkraft, Schnurdurchmesser, Dehnungseigenschaften, Knoten- und Abriebfestigkeit wichtige Auswahlkriterien. Grundsätzlich lassen sich vier verschiedene Typen von Angelschnur mit verschiedenen Eigenschaften unterscheiden:

  • Monofile Schnur
  • Fluorocarbonschnur
  • Geflochtene Schnur
  • Hybrid-Schnur

Monofile Schnur

Die Monofile Schnur gibt es schon seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Sie besteht aus einer einzigen Faser. Die Hersteller verschmelzen synthetische Plastikteilchen miteinander und pressen diese Masse durch eine winzige Düse. Im Laufe der Jahre hat sich das Verfahren immer mehr verfeinert und die Oberfläche ist sehr glatt.

Fluorocarbonschnur

Die Fluorocarbonschnur wird genauso hergestellt, aber aus einem anderen Kunststoff, was die Oberfläche härter und die Schnur dichter macht. Dadurch wiegt sie mehr als die monofile, ist aber auch weniger sichtbar.

Geflochtene Schnur

Eine Geflochtene Schnur ist, wie der Name schon sagt, eine Schnur aus mehreren Fasern, die miteinander verflochten sind. Sie ist wenig dehnbar, aber sehr stark. Manch Angler nennt sie auch Braidschnur. Sie kann bei einer geringen Dicke sehr viel Gewicht tragen. Dadurch, dass die Schnur sehr starr ist, überträgt sie auch kleinste Bisse an die Rutenspitze.

Hybrid-Schnur

Zu den neusten Entwicklungen auf dem Angelmarkt zählt die Hybrid-Schnur. Sie vereint die gute Tragkraft der monofilen Angelschnur mit der Abriebfestigkeit und Unsichtbarkeit der Fluorocarbonschnur.

Die Tragkraft der Angelschnur muss zu den beangelten Fischen passen

Je dicker die Angelschnur, desto reißfester ist sie. Jetzt könnte ja jeder Angler immer eine dicke Schnur verwenden und wäre auf der sicheren Seite. Doch je dicker eine Schnur, desto schwieriger lässt sie sich werfen. Wer also auf weite Distanzen angeln möchte, setzt auf eine dünnere Schnur. Doch zu dünn darf sie auch nicht sein. Abrisse kommen vor, wenn Sie die Schnur nicht auf das Traggewicht Ihres Zielfisches auslegen. Auch sollten Sie das Gewässer berücksichtigen, wenn es viele Hindernisse am Spot gibt, könnte die Angelschnur verheddern und reißen. Im schlimmsten Fall verlieren Sie einen großartigen Fisch, wenn Sie keine geeignete Schnur ausgewählt haben.

Geflochtene Schnüre haben grundsätzlich eine höhere Tragkraft und können die schweren Fische, wie Waller, Zander und Hechte aus dem Wasser holen. Monofilschnur mit 0,50 mm Durchmesser kann Fische bis zu 22 Kilogramm tragen, eine ebenso dicke Flechtschnur bis zu 51 Kilogramm. Die Durchmesser der Angelschnüre unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Achten Sie beim Angelschnur Kauf vor allem auf die Angabe der Tragkraft.

Die unterschiedlichen Dehnbarkeiten tragen entscheidend zum erfolgreichen Drillen und Landen bei. Auch bei den monofilen Schnüren gibt es unterschiedliche Dehnungen, auf die Sie beim Angelschnur Kaufen achten sollten. Wir empfehlen verschiedene Angelschnüre selbst zu testen. Denn die meisten Angler finden mit der Zeit ihre Lieblingsschnur.

Die passende Schnur für Ihre Angelmethode

Monofile Schnur:

  • Posenangeln
  • Grundangeln
  • Karpfenangeln auf Wurfdistanz
  • Forellenangeln
  • Feederangeln
  • Heringsangeln
  • Winter- und Eisangeln

Geflochtene Schnur:

  • Spinnfischen
  • große Distanzen oder Tiefen
  • Pilken
  • Meeresangeln
  • Wallerangeln

Mehrfarbige Angelschnur auf einer Angelrolle
Mehrfarbige Schnur ist ideal für das tiefe Meeresangeln, denn die Farben zeigen die abgerollte Länge der Schnur an! Quelle: Shutterstock/ AijaK

Weitere Merkmale der Angelschnüre

Angelschnur sollte möglichst unauffällig sein, damit die Fische sie nicht sehen können. Beim Pilken oder Spinnfischen jedoch ist es wichtiger, dass der Angler die Schnur gut sehen kann. Hier kommen die knalligen Farben ins Spiel. Durchsichtige, bräunliche, grünliche, schwarze, braune und dunkelgrüne eignen sich je nach Gewässer für alle anderen Angelmethoden.

Weitere Unterscheidungsmerkmale sind Wasseraufnahme und Salzwasserfestigkeit. Die geflochtenen Schnüre nehmen sehr viel Wasser auf. Es dringt einfach zwischen die einzelnen Stränge, dadurch wird die Schnur natürlich schwerer und im Winter friert sie schnell ein. Ebenso halten manche Schnüre Meereswasser nicht gut stand. Das Salz macht die Schnüre porös.

Mit speziellen Knoten Angelschnur verbinden

Egal ob Sie ein Vorfach an die Schnur binden wollen oder eine gerissene Schnur wieder verknoten wollen, Sie sollten ein Repertoire an diversen Angelknoten beherrschen oder sich schnellstmöglich aneignen. Für Schnurverbindungsknoten eignen sich diverse Knoten, wie der „Albright“-, „Strenk“-, „Schlagschnur“-, oder „Blutknoten“. Je nachdem ob Sie eine monofile Schlagschnur an eine geflochtene oder ein Stahlvorfach an eine Schnur binden wollen, eignen sich verschiedene Techniken.

Fazit

Alle Angelschnüre haben Vor- und Nachteile. Da sie aber die wichtigste Verbindung zwischen Angler und Fisch sind, sollten sie vor allem eine gute Qualität haben. Meist lohnt es sich, mehr zu investieren, wenn man nicht den Fisch seines Lebens im Drill verlieren will, weil die Schnur reißt.

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